By Guido Zurstiege, Siegfried J. Schmidt

Werbung, Mode und layout erscheinen uns gewissermaßen als Geschwister einer großen und nicht immer wohl beleumundeten Familie, die alle mit ganz ähnlichen Aufgaben und Zielen arbeiten, aber gleichwohl deutlich voneinander unterschieden sind und unterschieden werden müssen. was once bringt sie zusammen, used to be hält sie auseinander? Es fehlt keineswegs an Beschreibungen, Funktionsbestimmungen, historischen Einordnungen und soziologischen Analysen von Werbung, Mode und layout. Zu sehr bestimmen sie das Erscheinungsbild unserer Gesellschaft, um nicht schon seit langem Gegenstand vielfältiger Beobachtungen geworden zu sein. was once bewegt nun aber Kommunikationswissenschaftler, sich des Themas aus ihrer disziplinspezifischen Warte noch einmal anzunehmen? Der Grund ist einfach, und das heißt bei näherem Zusehen reichlich kompliziert: Werbung, Mode und layout bestimmen sich gegenseitig in Ihren Funktionsmöglichkeiten, sie nutzen sich gegenseitig bei ihrer eigenen jeweiligen Funfktionserfüllung und sind gewissermaßen ineinander eingetragen. Welche developments zeichnen sich heute angesichts eines ständig zunehmenden Aufmerksamkeitwettbewerbs in der Werbung ab und wie schlagen sich diese tendencies in der Vermarktung von Moden und Jugendkulturen sowie im layout von Konsumgütern nieder?

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Cybersex funktioniert, weil die Liebesleidenschaft ohnehin im Imaginaren tobt - 34 Norbert Bolz und weil die Anonymitat das GenieBen steigert. Die Fans der korperlichen Unmittelbarkeit verkennen die Wohltat des Medialen, das verschonend Indirekte. Cybersex ist ja die virtuelle Realitat des Begehrens, d. h. er setzt den romantischen Vorrang der Moglichkeit vor der Wirklichkeit auch in der Liebe durch. Wer das verachtet, gehOrt entweder zu den Beautiful People, denen die Welt auf den Leib geschneidert ist, oder zu den Nervensagen, die das schOne Leben und die Liebe dort suchen, wo sie noch niemals waren: im Realen.

Junger, S. (2000a): Chaos Kultur - Beobachtungshorizonte zwischen Kulturdeterrninismus und mediatisierter Selbstorganisation. ; Schmidt, S. J. ) (2000): Konstruktivismus in Psychiatrie und Psychologie. DELFIN 1998/1999. Frankfurt am Main (im Druck). Junger, S. (2000b): Ads in disguise? 8 2000. Kandel, E. ; Schwartz, J. ; Jessell, Th. M. ) (1996): Neurowissenschaften: eine Einfiihrung. Heidelberg [u. ]. ; Whishaw, I. Q. e1996): Neuropsychologie. Heidelberg [u. ]. Linke, D. (1996): Der letzte Mensch blinzelt.

In diesem Licht rekurriert die Unterscheidung zwischen willkiirlicher und unwillkiirlicher Aufmerksarnkeit letzten Endes nur auf eine Korrelation der Aufmerksarnkeit mit unterschiedlichen Parametern. Unwillkiirliche Aufmerksarnkeit beschriebe dernnach die Markierung einer aktual relevanten Asymmetrie, die vor allem bei der so genannten Orientierungsreaktion in der Dimension "Referenz" stark mit fremdreferentiell korre1iert ist, wiihrend die willkiirliche Aufmerksarnkeit eher mit selbstreferentiell korre1iert wiire.

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