By Ingrid Ambos

Mit der vorliegenden Publikation stellen wir die Ergebnisse des vom Bun desministerium fur Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie (BMBF) geforderten Forschungsvorhabens "Berufliche Weiterbildung von Frauen in den neuen Bundeslandern - eine examine entstehender Strukturen unter besonderer Berucksichtigung der Entwicklung des Netzwerks zur Wei terbildung von Frauen" vor. Bezugspunkt der Untersuchung, die am Erzie hungswissenschaftlichen Seminar der Universitat Heidelberg von Prof. Dr. Christiane Schiersmann und den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Ingrid Ambos und Dr. Bettina Sobkowiak im Zeitraum vom Fruhjahr 1992 bis Ende 1994 durchgefuhrt wurde, warfare das ebenfalls vom BMBF geforderte Projekt "Schulung von Multiplikatorinnen in den neuen Bundeslandern" des Frauen TechnikZentrums - Deutscher Frauenring e. V. (FIZ) Hamburg. Wir bedanken uns bei Frau Dr. Bettina Sobkowiak, die als aus den neuen Landern kommende Mitarbeiterin auch immer wieder die Erfahrungen und Einstellungen der Frauen aus der ehemaligen DDR in unseren Forschungs kontext eingebracht hat. Unser Dank gilt ebenfalls den Leiterinnen, Dozen tinnen, Beraterinnen, Kursteilnehmerinnen und Ratsuchenden der Frauen TechnikZentren bzw. der ubrigen am Projekt beteiligten Einrichtungen sowie den einbezogenen Expertinnen und Experten verschiedener Institutionen, die unsere Fragen im Rahmen der schriftlichen und mundlichen Erhebungen be antworteten. Hervorheben mochten wir ausserdem die konstruktive Zusam menarbeit mit der Projektleitung und den Fortbildungsleiterinnen des FIZ Hamburg. Schliesslich haben uns die Hilfskrafte Yvonne Aust, Kirsten Fuchs, Martina Keilbach, Ursula Krempel-Konig, Eva Pfizenmaier, Petra Teuschel und Sabine Trost bei der wissenschaftlichen Arbeit sowie Gabi Huber mit der Abwicklung der Verwaltungs-und Schreibarbeiten tatkraftig unterstutzt. Heidelberg, im April 1996 Ingrid Ambos, Christiane Schiersmann five Inhalt Vorbemerkung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Die zu dieser Frage aufgezeigten Tendenzen entsprachen nicht immer den eigenen Positionen der Interviewpartner/-innen, und sie hielten diese zum Teil für vorgeschoben. Der überwiegende Teil der Expertl-innlen kritisierte die strukturelle Benachteiligung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt. So sahen viele die Möglichkeit, Frauen in allen Branchen und Berufen einzusetzen. Schließlich wird anhand der analysierten Daten und Handlungsmuster deutlich, daß Weiterbildung nur einen Ansatzpunkt zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen von Frauen darstellen kann.

Betroffen waren davon besonders Frauen, für die sich in ländlichen Regionen keine Ausweichmöglichkeiten boten. Im Bekleidungs-, Nahrungs- und Genußmittelbereich kam es zu Entlassungen durch Betriebsstillegungen. Als Teilfacharbei- 35 terinnen ausgebildete Frauen aus diesen Betrieben oder Fischwerkerinnen konnten aufgrund ihrer Qualifikation kaum in andere Betriebe wechseln. Die Erfurter Expertl-innlen verwiesen neben der Tendenz zur Freisetzung von Frauen in allen Branchen und Sektoren auf die besondere Rolle der Textilindustrie und der Mikroelektronik, aber auch der Schuhindustrie sowie der Landwirtschaft als Schwerpunkte des Arbeitsplatzabbaus von Frauen.

Verschärfung bereits aus den Altbundesländern geläufiger geschlechtsspezifischer Zugangsbarrieren befördern. Nur vereinzelt und vornehmlich bezogen auf die erste Zeit nach der Wende nannten die Expertl-innlenJehlende Eigeninitiative als (geschlechterübergreifenden) individuellen Hemmschuh für die Beteiligung Ostdeutscher an Weiterbildung. Diese auch als "passiv-reaktive Grundhaltung" (Kuwan 1992b, S. 47) gekennzeichnete Position wurde vor allem darauf zurückgeführt, daß eher aktive Verhaltensmuster im Zusammenhang mit Weiterbildung aufgrund der anderen Organisationsstruktur und der weitgehenden Arbeitsplatz- bzw.

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