By Katharina Kowalewski (auth.)

Wissenschaft durchdringt heute quickly alle Lebens- und Gesellschaftsbereiche. Der wissenschaftliche und technologische Fortschritt und Schlagzeilen wie Klimawandel, Aids, Gentechnik, BSE und Vogelgrippe werden von einer Vielzahl ethischer und sozialer Probleme begleitet. Die Fernsehnachrichten stellen dabei die einfachste und regelmäßigste Möglichkeit dar, wissenschaftliche Informationen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Katharina Kowalewski untersucht in ihrer Studie, inwieweit die Hauptfernsehnachrichten in Deutschland und Frankreich dem Informationsbedürfnis in Bezug auf die Wissenschaft gerecht werden und zur Meinungsbildung beitragen. Sie zeigt auf, dass die Realität im öffentlich-rechtlichen Fernsehen nicht allzu oft dem excellent eines unabhängigen Journalismus, der die Wissenschaft kritisch begleitet und seine Kontrollfunktion wahrnimmt, entspricht.

Das Buch wendet sich an Dozierende und Studierende der Publizistik und der Kommunikationswissenschaft. Journalisten, insbesondere Wissenschaftsjournalisten und Mitarbeiter deutsch-französischer Organisationen, erhalten wertvolle Hinweise.

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Sowjetische Militärstrategie

In einem großen Teil der ausgedehnten westlichen Literatur über sowjetische Ange­ legenheiten ist in den letzten Jahren in zunehmendem Maße erkannt worden, daß ein Wandlungsprozeß innerhalb des Sowjetsystems im Gange ist. In der Politik, Diplomatie, Wirtschaft, Erziehung, Kultur, der Wissenschaft und in militärischen Dingen - um nur einige Gebiete zu nennen - hat es Zeichen der Wandlung und der Anpassung an neue Gegebenheiten gegeben, als das Sowjetsystem aus der Stalin­ Ära in diejenige Chruschtschows überging.

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Diese Beobachtungen lassen sich durch die Erkenntnisse aus den Studien zur interkulturellen Kommunikation von HALL REED/HALL (1984) belegen. Die journalistischen Darstellungsformen der deutschen und französischen Magazine sind das größte Unterscheidungsmerkmal. Während in Deutschland vor allem klassische Magazinbeiträge und Filmberichte dominieren (HÖMBERG/YANKERS 2000: 575), werden in den französischen Produktionen vor allem Diskussionsrunden und Interviews gezeigt, die sich durch eine lockere Moderation auszeichnen.

12). Die Medienpolitik in Deutschland ist darum bemüht, den Massenmedien Freiheit und Unabhängigkeit vom Staat zu sichern, damit diese ihre publizistischen Funktionen angemessen und ungehindert erfüllen können. Verschiedene Urteile des Bundesverfassungsgerichts begründen die rechtliche Basis für das deutsche Fernsehen. Diese stützen sich auf formaljuristische Prämissen, die bereits 1949 im Artikel 5 des Grundgesetzes festgeschrieben wurden. Verfassung und Rechtsprechung zielen darauf ab, jegliches Monopol, auch ein staatliches, auf die Verbreitung von Informationen und Meinungen zu verhindern.

Bei der vorliegenden Untersuchung der Wissenschaftsbeiträge in den Nachrichten wird der Visualisierungsgrad der einzelnen Beiträge erhoben. 2 Frankreich Die französische Forschung zur Wissenschaftsberichterstattung zeichnet sich durch Langzeitstudien aus, die durch die systematische Archivierung aller Fernsehprogramme, ihre thematische Einordnung und integrierte Statistikprogramme zur Fernsehforschung an der Inathèque in Paris ermöglicht werden. Die Bemühungen, gute Bedingungen für Forschung zu schaffen, sind gleichzeitig ein Beweis für das hohe Ansehen der Wissenschaft (vgl.

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