By Professor Dr. Matthias Herdegen (auth.), Professor Dr. Dr. h.c. Thomas Hillenkamp (eds.)

Die sich ständig erweiternden Möglichkeiten der angewandten Humangenetik stellen Recht und Ethik vor stetig neue Herausforderungen. was once wollen und sollen wir wissen? Wieviel Vorhersage verträgt der Mensch? Der vorliegende Band enthält drei Vorträge aus einer Ringvorlesung, die sich aus der Perspektive der drei großen Fachrichtungen der Jurisprudenz den medizinrechtlichen Problemen der Humangenetik nähern. Hinzugefügt sind die Referate des anschließenden Symposiums, in denen die medizinischen, philosophischen und medizinrechtlichen Aspekte der Thematik vertieft werden. Die Beiträge reichen von den verfassungsrechtlichen Grundlagen und zivilrechtlichen Aspekten der genetischen Beratung, Diagnostik und Therapie über die moralischen Implikationen des genetischen Wissens für den Einzelnen und die Gesellschaft bis hin zu den praktischen Möglichkeiten und Grenzen prädiktiver Medizin.

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Spanien: Wirtschaft — Gesellschaft — Politik

Diese bewährte Gesamtdarstellung zu Politik, Gesellschaft und Wirtschaft in Spanien liegt nun in einer vollkommen überarbeiteten und aktualisierten Auflage vor. Wer Informationen zu einem der wichtigsten EU-Länder braucht, greift zu diesem Buch.

Zur Soziologie des Essens: Tabu. Verbot. Meidung

Wenn das Thema der Nahrungsauswahl in unserem Alltag zur Sprache kommt, so geht es zumeist um Aspekte einer "gesunden" oder "ungesunden" Ernährungsweise, um Folgen der Über-oder Unterernährung, um die Brenn­ stoffzufuhr, den diet- und Mineralgehalt, welchen ein Nahrungsmittel aufzuweisen hat. Wir hören und sprechen von Gesundheitsschädigungen durch Nahrung, von "BSE-Fleisch", Cholesterin oder verstrahltem Gemüse, ebenso wie von der Gesundheitsförderung durch Diät- und Bioprodukte.

Sowjetische Militärstrategie

In einem großen Teil der ausgedehnten westlichen Literatur über sowjetische Ange­ legenheiten ist in den letzten Jahren in zunehmendem Maße erkannt worden, daß ein Wandlungsprozeß innerhalb des Sowjetsystems im Gange ist. In der Politik, Diplomatie, Wirtschaft, Erziehung, Kultur, der Wissenschaft und in militärischen Dingen - um nur einige Gebiete zu nennen - hat es Zeichen der Wandlung und der Anpassung an neue Gegebenheiten gegeben, als das Sowjetsystem aus der Stalin­ Ära in diejenige Chruschtschows überging.

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26 Aber auch der gebotene postrnortale Schutz, das Verbot eines unwiirdigen Umgangs mit Leichen etwa oder der nachwirkende Schutz von Personlichkeitsrechten wie Ehre und Ansehen sind weitaus plausibler hier, im nur objektivrechtlichen Bereich des Art. 1 Abs. 1 anzusiedeln als im subjektiv-rechtlichen des Grundrechts. 27 26 27 philosophischen Tradition Horstmann, Art. "Menschenwiirde", in: Histor. Worterbuch der Philosophie, Bd. 5, 1980, Sp. ), Urn Leben und Tod, 1990, S. ); Bayertz, Die Idee der Menschenwiirde: Probleme und Paradoxien, in: Archiv fUr Rechts- und Sozialphilosophie, 81 (1995),465 ff (471 ff).

14 Der einzige Anhaltspunkt, den die Auslegung liefert, spricht vielmehr flir die wenig iiberraschende Einsicht, daB die Frage 13 [4 Fur den "praimplantiven" Embryo (bis etwa zum 13. Tag seiner Entwicklung) gleichwohl in diese Richtung argumentierend Coester-Waltjen, FamRZ 1984,230,233. Ich setze dabei und im folgenden mit der der durchgangigen Rspr. des BVerfG und der ganz vorherrschenden Lehre im Verfassungsrecht den Charakter des Art. 1 Abs. 1 als eines echten subjektiven, mit der Verfassungsbeschwerde durchsetzbaren Grundrechts voraus; vgl.

Und bedeutungsgleich) der "Vorzugswiirdigkeit weiter Tatbestandstheorien" der Grundrechte korrigieren, wie sie im Verfassungsrecht und in der Judikatur des BVerfG gefordert wird. 16 Maxime wie Vorzugswiirdigkeits-Attest sind gewiB richtig. Sie setzen aber als Auslegungs- (und nicht Erzeugungs-)Regeln fur Grundrechte ganz offenkundig eben deren Existenz voraus - und damit ebenso offenkundig die ihrer Inhaber als Rechtsinhaber. Das ist ein begrifflicher, also trivialer und zwingender Zusammenhang: Subjektive Rechte gibt es eben nur als Rechte von Subjekten, im Modus des "Gehabtwerdens" von Inhabem.

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