By Laszlo Vaskovics, Marina Rupp, Barbara Hofmann

In diesem Band stellen wir die Endergebnisse der sich auf sechs Jahre er streckenden Langsschnittstudie "Optionen der LebensgestaItung nichteheli cher Lebensgemeinschaften" vor. Die Ergebnisse dieser Panelstudie sind in engem Zusammenhang mit der parallel durchgefuhrten, ebenfalls langs schnittlieh angelegten Verbundstudie "Optionen der Lebensgestaltung jun ger Ehen und Kinderwunseh" zu sehen. Beide Forschungsvorhaben bilden somit zwei wesentliche Stadien der "Lebensverlaufe in der Moderne" ab. Die Entwicklungsverlaufe junger Ehepaare werden daher demnachst in einem weiteren Band vorgestellt. Uber Zwischenergebnisse der Langsschnittstudie, die hier teilweise mitverwertet werden, haben wir bereits berichtet (vgl. VaskovicsIRupp 1995). Diese mit viel Arbeitseinsatz durchgefuhrte Untersuchung ware ohne Zu sammenarbeit von mehreren wissenschaftlichen Mitarbeitern und Unterstut zung nicht moglich gewesen. Bedanken mochte ich mich an erster Stelle bei meinen Mitautorinnen Frau Marina Rupp, die diese Untersuchung uber die gesamte Laufzeit mit hohem Einsatz und Engagement betreut hat und Frau Barbara Hofmann, die in den letzten Jahren diese Untersuchung sehr enga giert mitgestaltet hat. Bedanken mochte ich mich weiterhin bei der Arbeits gemeinschaft Sozialforschung und Sozialplanung eV., die eine beispiellose Ausschopfungsrate bei den Wiederholungsbefragungen erreicht hat und nicht zuletzt beim Bayerischen Staatsministerium fur Arbeit, Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit fur die finanzielle Forderung dieser Langs schnittstudie uber vier Datenerhebungswellen.

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Spanien: Wirtschaft — Gesellschaft — Politik

Diese bewährte Gesamtdarstellung zu Politik, Gesellschaft und Wirtschaft in Spanien liegt nun in einer vollkommen überarbeiteten und aktualisierten Auflage vor. Wer Informationen zu einem der wichtigsten EU-Länder braucht, greift zu diesem Buch.

Zur Soziologie des Essens: Tabu. Verbot. Meidung

Wenn das Thema der Nahrungsauswahl in unserem Alltag zur Sprache kommt, so geht es zumeist um Aspekte einer "gesunden" oder "ungesunden" Ernährungsweise, um Folgen der Über-oder Unterernährung, um die Brenn­ stoffzufuhr, den diet- und Mineralgehalt, welchen ein Nahrungsmittel aufzuweisen hat. Wir hören und sprechen von Gesundheitsschädigungen durch Nahrung, von "BSE-Fleisch", Cholesterin oder verstrahltem Gemüse, ebenso wie von der Gesundheitsförderung durch Diät- und Bioprodukte.

Sowjetische Militärstrategie

In einem großen Teil der ausgedehnten westlichen Literatur über sowjetische Ange­ legenheiten ist in den letzten Jahren in zunehmendem Maße erkannt worden, daß ein Wandlungsprozeß innerhalb des Sowjetsystems im Gange ist. In der Politik, Diplomatie, Wirtschaft, Erziehung, Kultur, der Wissenschaft und in militärischen Dingen - um nur einige Gebiete zu nennen - hat es Zeichen der Wandlung und der Anpassung an neue Gegebenheiten gegeben, als das Sowjetsystem aus der Stalin­ Ära in diejenige Chruschtschows überging.

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B. wirtschaftliche Überlegungen, die ,,Erprobung" der Partnerschaft auf langfristige Tragfähigkeit (auch im Hinblick auf eine spätere Familiengründung), aber auch die Erfüllung bestimmter Anforderungen, wie Be38 - rufsintegration, ausreichende Einkünfte, die für einen immer größer werdenden Teil erst in höherem Lebensalter erreicht werden. Vor diesem Hintergrund kann man die Verbreitung des unverheirateten Zusammenlebens zumindest teilweise als Antwort auf Entwicklungen im sozioökonomischen Bereich begreifen: hohe Anforderungen und subjektive Ziele korrespondieren mit der Liberalisierung und Flexibilisierung des Partnerschaftssystems.

Unverheiratetes Zusammenleben gewinnt an Bedeutung, da die junge Generation zu immer größeren Anteilen immer länger in einem Zwischenstadium - zwischen formalem Erwachsenenstatus und unvollständiger sozialer Etablierung - verweilt und ist daher vor allem als phasentypische Erscheinung zu sehen. Was hier und in unterschiedlicher Ausprägung auch bei den anderen Interpretationen schon mit angesprochen wird, ist die Dynamik, die den nichtehelichen Lebensgemeinschaften anhaftet: Ist sie vornehmlich einer spezifischen Lebensphase bzw.

H. welche Motive und Rahmenbedingungen wie auch Einstellungen begründen eine Eheschließung, wann, unter welchen Voraussetzungen wird diese vollzogen bzw. in welchen Konstellationen wird sie nicht für nötig erachtet oder ausgeschlossen? Die Familiengründung (versus Kinderlosigkeit) incl. deren Plazierung im Beziehungsverlauf. h. inwiefern sich junge Paare (gleichzeitig oder in Abhängigkeit voneinander) für beides entscheiden oder eine Alternative wählen. Vor allem im Hinblick auf die Familiengründung ist zu erwarten, daß die Frage der für erforderlich erachteten materiellen wie sozialen Ressourcen eine wichtige Rolle spielt, was unter der Annahme der Verknüpfung von Ehe und Elternschaft Wirkungen auf die Voraussetzung für die Eheschließung haben müßte.

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