By Ronald Reng

Viele Städte haben ihren ganz besonderen Reiz. London aber hat alles und von allem im Überfluss: Bewohner, die die Höflichkeit zum höchsten intestine erhoben haben. Parks, die größer sind als deutsche Kleinstädte und schöner als Hugh furnish. So viel Energie. So wenig Regen. Den Premierminister Tony Blair, der in seiner Freizeit das Hemd aus der Hose und diese ohne Gürtel trägt. Das »Zafferano’s«, das beste italienische eating place außerhalb von Italien. Die Tate glossy. Bewohner, die sich selbst am wenigsten ernst nehmen. All das hält London in Bewegung, und kein Verb beschreibt es besser: Die Stadt, sie schwingt!

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This day, our towns are an embodiment of the complicated, old evolution of information, wishes and know-how. Our deliberate and designed actions co-evolve with our aspirations, mediated through the prevailing applied sciences and social constructions. the town represents the accretion and accumulation of successive layers of collective job, structuring and being established through different, more and more far-off towns, attaining now correct around the world.

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33 Die älteste U-Bahn der Welt ist ein uraltes Ärgernis für alle, die sie regelmäßig und jedes Mal wieder mit der Illusion benutzen, zuverlässig und pünktlich dorthin zu kommen, wo man hin will. Bereits bevor am 9. Januar 1863 die Metropolitan Line zwischen Paddington und Farringdon zum ersten Mal auf Fahrt ging, ahnten die Londoner, dass die Untergrund-Bahn von ganz unten kommen würde: A train from hell, vermutete die lokale Presse und versprach den Fahrgästen »eine Reise in Wagons bevölkert von Ratten, durchnässt von Kloake«.

Man merkt den Fahrern an, wie sie endlich ihren im Tagesverkehr aufgestauten Frust über das Gaspedal loswerden. Aber nachts um vier wollte noch keiner meiner Besuche auf Stadtrundfahrt gehen. Allerdings hat sich, zumindest was den Straßenverkehr angeht, in der letzten Zeit einiges getan. 30 Uhr ein, die Congestion Charge. Und ein Wunder geschah: Die Autos in London können wieder fahren, nicht nur stehen! Selten hat Politik einen so direkten, so greifbaren Effekt auf das Leben seiner Bürger gehabt wie die Einführung der Verstopfungsgebühr, und Livingstone ist lautstark zu beklatschen für seinen Mut und seine Hartnäckigkeit, die zunächst unpopuläre Maßnahme gegen alle Widerstände durchzuführen.

Fragte ich meinen Freund Kevin am Telefon, denn ich wohnte zu jenem Zeitpunkt schon nicht mehr in London, sondern in Barcelona. »Ach«, sagte er, »wie immer, wenn etwas Unvorhergesehenes in London geschieht: Die Leute haben es mit dem Blitz verglichen« – den Angriffen der deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg. Aber natürlich: Man arrangierte sich. Der Guardian schloss seinen Bericht über den Stromausfall mit den Sätzen: »Viele Pendler fanden sich damit ab, dass sie den Abend in London würden verbringen müssen.

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