By Karl-Wilhelm Welwei

Der Neuausgabe wurde nicht nur auf knapp forty Seiten ein Überblick über neuere Forschungen (Nachtrag 1998) beigegeben, sondern es wurden auch die sign up entscheidend erweitert und die Anmerkungen als Fussnoten angeordnet.

"Die Neuauflage verschafft Studenten und Lehrenden einen raschen, kompetenten und aktuellen Überblick zu Entstehung, Ausformung und Wandel der Polisgesellschaften und wird dem Buch auch weiterhin seinen besonderen Stellenwert sichern." Anzeiger für die Altertumswissenschaft

Rezensionen zur 1. Auflage:

"Morphologisch ist an Welweis Vorgehen bedeutsam, dass er nicht, wie üblich, von einer machtpolitischen Fragestellung oder militärischen Sichtweise ausgeht, sondern von den das Polisleben jeweils intern treibenden, steuernden und regulierenden Faktoren." FAZ

"Forschungsmässig auf höchstem Niveau, über die internationale Literatur lückenlos informierend, in einem klaren, abwägenden Stil geschrieben, unterrichtet es umfassend ebenso über die historischen wie institutionellen Aspekte der Polis." Die Welt . (Franz Steiner 1998)

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2. Die wirtschaftliche Entwicklung Infolge der ökonomischen Grundstruktur und des Bevölkemngswachstums der archaischen Gemeinwesen wurden die Besitzverhältnisse im Agrarbereich ein wesentlicher Faktor der gesamten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ent­ wicklung. Im homerischen Epos ist der zum Oikos gehörende Grund und Boden bereits Privateigentum, das nach dem Tode des »Hausherrn* im Normalfall im Besitz des erbberechtigten Sohnes bleibt bzw. unter mehrere Söhne aufgeteilt wird. Genossenschaftliches Eigentum von Familienverbänden hat es offensicht­ lich nicht gegeben,12 wenn man von dem umstrittenen Problem des Bodenrechts im dorischen Kreta absieht.

Da Argos noch jahrhundertelang dörflichen Charakter be­ hielt, haben sich freilich auch die Dorier hier nicht in großen Scharen angesiedelt. 26 In der Korinthia wird die dorische Landnahme gleichfalls in Form einer allmählichen Infiltration neuer Siedlergruppen erfolgt sein. 27 Auch die im ausgehenden 10. Jahrhundert von der Argolis aus nach Sparta vorgestoßenen Dorier bestanden vermutlich aus zahlenmäßig mehr oder weniger begrenzten Gruppen, die sich in mehreren Schüben im Eurotastal ansiedelten.

M. , Archaic Greece. The Age of Experiment, London u. a. 1980, 22ff. 2 Grundlegend für das homerische Bild der Gemeinwesen ist immer noch W. Hoffmann, Die 36 II. Entstehung, Aufbau und Entwicklung der arc. xhen Polis Neben Wehrverbänden mit ethnischen Bezeichnungen bildet hier die urbane oder besser prä-urbane Siedlung, die nach dem Glauben ihrer Bewohner unter dem Schutz der Götter steht, die Basis des Gemeinschaftslebens (II. VI 88. , VII 82). Monumentale Tempel, die um und nach 700 in einer Reihe von Orten errichtet wurden, waren sichtbare Zeichen der sakralen Grundlagen der Ord­ nungsvorstellungen, die das Zusammenleben der Siedlungsgemeinschaften be­ stimmten und des weiteren in der Entstehung der Rechtsidee ihren Ausdruck fanden.

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