By Tammo F. Bruns, Frank Schulte, Karsten Unterberger, Rat für Formgebung/German Design Council

Was verbindet Produktdesign, Typografie, Werbung, administration, Fotografie und Innenarchitektur? Welche Grundhaltungen haben Gestalter zu ihren Aufgaben und in welchen gesellschaftlichen Kontext stellen sie ihre Arbeit? In welche Richtungen wird sich layout und seine Vermittlung in den nächsten Jahren entwickeln? Anhand persönlicher Gespräche mit 14 nationwide und overseas bekannten Gestaltern zeigt das Buch facettenreich die Design-Diskussion der 90er Jahre auf. Schwerpunkte bilden dabei die Aufgaben von layout, die Designgeschichte, Designer-Persönlichkeiten, die Veränderung visueller Kultur durch Neue Medien, die Vermittlung von layout, Unternehmenskultur und Designmanagement.
Folgende Gestalter wurden interviewt:
Franco Clivio, Produktdesigner, Zürich
Kurt Weidemann, Gestalter und Unternehmensberater, Stuttgart
Erik Spiekermann, Metadesigner und Typograf, Berlin
Thomas Rempen, Werber und Gestalter, Düsseldorf
Michael Menzel, Werbeberater, Hamburg
Peter Rea, Inspirator und Professor, Multimedialist, London
Michael Erlhoff, Designvermittler und Theoretiker, Köln
Michael Klar, Gestalter und Professor, Berlin
Jürgen W. Braun (fsb), Designmanager, Brakel
Fritz Hahne (wilkhahn), Unternehmer, undesirable Münder
Wolfram Siebeck, Berufsesser und Journalist, Südfrankreich
Hans Hansen, Fotograf, Hamburg
Rolf Heide, Innenarchitekt und dressmaker, Hamburg
Axel Kufus, Produktdesigner, Berlin

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Wenn ich den Satz schon hore: »Wir gehen davon aus ... «, dann krieg ich'n dicken Hals. Ich arger mich taglich iiber die Berliner Verkehrspolitik. Die ist eine Katastrophe. Da miigten Leute hin, die ein bigchen Sachverstand reinbringen. Ich mach es nicht, weil ich Unternehmer und Gestalter bin. Deswegen iiberlassen wir es auch diesen Beamten, die Zeit haben. Die lassen sich irgendwo drei Jahre beurlauben und machen einen im Pari ament, verstehen aber nix. Das argert mich. Das ware die Motivation, wieder in die Politik einzusteigen.

Sagen wir ruhig pathetisch: die Umwelt zu verschonern. Ein weiterer Grund ist ein personlicher: ich finde es toll, mit vielen Kollegen in einer Gruppe zu arbeiten, weil die Dynamik unheimlich spannend ist. MetaDesign ist meine Familie. Ich hab sonst keine mehr. Das hier ist mein Zuhause und fur viele andere auch. Gibt es einen Konflikt zwischen der Bedienung dieses groBen Apparates und guter Gestaltung - zwischen dem, was man will und dem, was man muS? Ich habe nie den Ansatz vertreten, daB Designer die kreativen Kreaturen sind, die man in die Ecke setzen und in Ruhe lassen muB, bis ihnen irgend etwas einfallt: einschlieBen und nach drei Tagen kommt weiBer Rauch.

Ich meine nicht, daB Werbung grundsiitzlich etwas Schlechtes ist. F,nn'sches Glas. « Bei mir war das iihnlich. Nach der Akademie wollte ich eigentlich keine Werbung machen. In Dusseldorf bin ich damals auf einen amerikanischen Art-Director bei DDB gestoBen. Bei dem habe ich gelernt, wie man anders denken kann und auf interessante Losungen kommt. Das hat mich beeindruckt. Wer war das? Jack Piccolo. Er war damals CD bei DDB in Dusseldorf. Ich war Computem machen, aber wer macht das in Zukunft, der ArtDirector oder der Fotograf?

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