By Robert Rollinger, Christoph Ulf (editors)

Der Band versammelt 29 Beitrage, die anlasslich des five. internationalen aMelammu-Meetingso 2002 in Innsbruck prasentiert wurden. Sie setzen sich in ihrer Mehrzahl mit Fragen des Handels als Medium interkultureller Aktion auseinander. Um Austauschphanomene dieser artwork zu erfassen, wird der Blick auch auf die Wirtschaftssysteme insgesamt gelenkt, deren Gesetzmassigkeiten und Rahmenbedingungen beschrieben und definiert werden. Dabei werden Impulse von aussen, Transformationen und kulturelle Wechselwirkungen sowie die generelle Bedeutung des interkulturellen Kontakts naher beleuchtet. In diesem Zusammenhang wird sowohl die geographische size, d. h. der Einfluss auf ,Nachbarkulturenae, thematisiert, als auch die chronologische measurement, d. h. Voraussetzungen und Weiterentwicklungen innerhalb eines spezifischen kulturellen Milieus, behandelt, ebenso auch allgemein Themenbereiche, die mit Fragen des Kulturtransfers und Kulturaustauschs sowie des von Babylonien und Assyrien ausgehenden kulturellen und zivilisatorischen Erbes verbunden sind. aAlle Beitrage a erbringen eine Fulle neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse ao Museum Helveticum

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Die Verwendung von Geld stellt eine Möglichkeit dar, diese Unsicherheit zu reduzieren, den Gütertausch zu erleichtern und damit auszuweiten. Eine Möglichkeit besteht in der Einführung von Geld als Recheneinheit. ) der Fall ist. Ein zweiter Weg der Reduktion von Unsicherheit besteht in der Tauschmittelfunktion des Geldes. Ein Individuum, das über eine Anfangsausstattung an Ressourcen verfügt, hat mehrere Möglichkeiten diese Anfangsausstattung in ein bevorzugtes 2 Die Geldnachfragetheorie bei Brunner/Meltzer baut primär auf der Geldfunktion „Tauschmedium“ auf.

Zusammenfassend zieht BL folgende Schlussfolgerungen aus seinen, auf induktivem Wege gewonnenen, Erkenntnissen: x Der Ursprung des Geldes liegt im Kultus und nicht im profanen Tausch. x Das Geld ist ein Geschöpf der Rechtsordnung, wobei eine Übertragung aus der sakralen Rechtsordnung in die profane Rechtsordnung stattgefunden hat. x Die Zahlungsmitteleigenschaft des Geldes ist historisch älter als die Tauschmittelfunktion, weil Tausch kein verbreitetes System der Güterzuteilung war. x Die Funktion des Geldes als Wertmesser ist in der religiös-sakralen Sphäre entstanden.

Trotz dieser Konzentration auf ein Leitthema sollte auch bei dieser Veranstaltung Raum für all jene Fragen und Themen sein, die allgemein mit den Intentionen des Projekts ‘Melammu’ verknüpft sind. So war auch dieser Kongreß für alle allgemeineren Fragen, die mit den Themenbereichen des Kulturtransfers und Kulturaustauschs sowie des von Babylonien und Assyrien ausgehenden kulturellen und zivilisatorischen Erbes verbunden sind, offen. Alle Referate waren bewußt so angelegt, daß für zahlreiche Diskussionen und den interdisziplinären Fachaustausch genügend Raum blieb.

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